Leben mit emotionalen Krisen – Borderline-Persönlichkeitsstörung

23.02.2019

Leben mit emotionalen Krisen

Etwa zwei Prozent aller Erwachsenen leiden unter einer Regulationsstörung der eigenen Emotionen. Sie erleben negative Gefühle wie Wut, Angst, Schuld oder Scham in einer Intensität und Häufigkeit, die quälend und kaum mehr zu ertragen sind und reagieren in diesen Hochspannungszuständen oft mit impulsivem Verhalten: Wutausbrüche, Angstattacken, Hilflosigkeit oder selbstschädigenden Handlungen.

Bei seinem öffentlichen Vortrag am 20. Februar 2019 auf dem Rittergut in Liebenburg vermittelte Dr. Carsten Moschner, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt der Abteilung für Persönlichkeitsstörungen/Dialektisch-Behaviorale Therapie bei DR. FONTHEIM einem breiten Publikum Grundkenntnisse über die Borderline-Persönlichkeitsstörung. „Der Leidensdruck der Betroffenen ist unerträglich und sie reagieren oft mit extrem impulsiven Handlungen, durch die sich Angehörige und Freunde überfordert fühlen. Doch ist es genau in solchen Hochspannungszuständen wichtig, den Patienten Akzeptanz und Vertrauen entgegenzubringen."

Dr. Moschner berichtete über die erfolgreiche Anwendung spezifischer Psychotherapien wie der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), die in den letzten Jahrzehnten für die Borderline-Persönlichkeitsstörung entwickelt wurden und dem Patienten durch Erlernen neuer Fertigkeiten besser entstehende Krisen meisten ließen. 

Der nächste Termin dieser öffentlichen Vortragsreihe ist am 23.10.2019 auf dem Rittergut in Liebenburg. Das Thema wird noch bekannt gegeben.

 

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