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Eine Puppe als Lernhilfe

04.03.2021
Michael Thiele, Rotary-Mitglied, darf nach einer praktischen Unterweisung selbst üben, wie man eine Spritze setzt.

Karl-Gustav wird von DR. FONTHEIM Mentale Gesundheit in Liebenburg in den Ruhestand verabschiedet. Es wäre ein schmerzhafter Abschied, wenn man nicht wüsste, dass schon bald sein Nachfolger Harry sein Amt einnimmt. Karl-Gustav und Harry sind Pflegepuppen. An ihnen lernen angehende Pflegefachfrauen und -männer Tätigkeiten, die sie in ihrem späteren Job ausüben werden.

„Unsere bisherige Pflegepuppe Karl-Gustav ist mittlerweile über 25 Jahre alt. Letztens stand ich vor den Schülern und hatte seinen abgefallenen Arm in der Hand. Das war eine unangenehme Situation“, erklärt die hauptamtliche Praxisanleiterin Susanne Alfeldt. Karl-Gustav gab es schon, als sie ihre Pflegeausbildung begonnen hat. Alfeldt übernimmt die praktischen Unterweisungen der Pflegeschüler und ist für deren persönliche Reifung und Wohlergehen verantwortlich. Dank einer finanziellen Spende in Höhe von 4.000 Euro des Rotary-Clubs Salzgitter-Wolfenbüttel-Vorharz konnte nun ein Modell der neusten Generation, sowie ein Dekubitus-Simulator und ein Trainingsarm angeschafft werden.

Bei der offiziellen Übergabe des neuen Lernmaterials durch Manfred Mazen und Michael Thiele vom Rotary-Club wurde auch die Pflegepuppe getauft. In Anlehnung an den Namen des Clubs wird nun Herr Roth, Harry herzlich begrüßt und den Pflegeschülern als Übungsmodell zur Seite stehen. „Wir freuen uns, dass wir so etwas Wichtiges wie die Pflegeausbildung mit der Spende fördern können“ erklärt Rotary-Club-Mitglied Michael Thiele. „Denn wir alle sind irgendwann mal Patienten und wollen uns in guten Händen wissen.“

Pflegepuppen bieten die Möglichkeit, den 90 Auszubildenden von DR. FONTHEIM zwischen Klassenzimmer und Patientenbett einen „Dritten Lernort“ anzubieten, in denen das Zusammenführen theoretischer und praktischer Erkenntnisse zielgerichtet eingeübt, reflektiert und gefestigt wird. „Hierzu werden konkrete Lernsituationen geschaffen, in denen unsere Auszubildenden die Möglichkeit erhalten, im geschützten Umfeld Pflegetechniken an einer Übungspuppe zu erlernen“, teilt Geschäftsführer Hans-Christian Fontheim mit. Der Einsatz von Pflegepuppen fördert die berufliche Handlungskompetenz der Auszubildenden und gibt ihnen die Sicherheit, erlernte Pflegetechniken dann auch sorgfältig und sicher an ihren Patienten anzuwenden. Als Beispiele seien eine realitätsnahe Wundversorgung, Blutentnahme und das Erlernen unterschiedlicher Injektionstechniken genannt.

Die Impressionen der Übergabe des Förderzertifikats und des Lernmaterials gibt es auch als Video auf unserem YouTube-Kanal.

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